Laut Schriften und Überlieferungen begaben sich die slawischen Vorfahren der Slowenen im 6. Jahrhundert ins das Gebiet, das sich heute Slowenien nennt. Dort ließen sie sich nieder und gründeten im 7. Jahrhundert das Fürstentum Karantanien, das bei den Slowenen als erster Slowenenstaat bekannt ist. Darauf folgten zwei Jahrhunderte, in denen das Land erst unter bayrische dann fränkische Regierung stand. Nach einiger Zeit unter römischer Herrschaft, wurde das Land bis zum Ersten Weltkrieg von Habsburgern regiert. Einzige Ausnahme bildete hier die napoleonischen Besatzung.
Schon im 19. Jahrhundert begann das Nationalbewusstsein der Länder zu wachsen, was 1918 zu einer Proklamation des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen führte. Folge verschiedener Konflikte war, dass Slowenien seine Küstenregion an Italien abtreten musste, Kärnten unter Österreichs Regierung verblieb und die Gebiete “Untersteiermark” und die Stadt Marburg an Jugoslawien übergingen. Trotz dieser Ereignisse blieb das Land allzeit neutral.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Demokratische Föderative Volksrepublik Jugoslawien gegründet, welche sich 1963 in Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien umbenannte. Durch wachsende Unzufriedenheit mit der Regierung folgte schließlich eine Unabhängigkeitserklärung der Slawen im Jahr 1991.
Die neuste geschichtliche Begebenheit ist der EU-Beitritt des Staates am 1. Mai 2004.

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